2. Februar 2012
Autor: Mirko Strauchmann
Allgemein
Fund der Woche
Praxisbeispiele
Reputation als Arbeitgeber
In letzter Zeit habe ich ja schon öfter mit einer Frage beschäftigt, die immer wieder für Beschwerden sorgt: der nach dem Auftreten von Kunden. Und der damit verbundenen Wirkung – den Auswirkungen. Nun bin ich wieder über ein solches Beispiel gestolpert. Auch dieses wirft wieder einige Fragen auf. Es handelt sich um eine Beschwerde über eine Verkäuferin beim Textil-Discounter NKD, veröffentlicht auf ReclaBox.
Der neue Fund der Woche ist eigentlich ein ganzer Haufen an Funden aus diversen Wochen. Es geht einmal mehr um den Textilhandel. In diesem Falle TK Maxx. Im Grunde genommen ist es eine Arbeitgeberbewertung, die ich auf ReclaBox gefunden habe. Und die lässt kein gutes Haar an den Arbeitsbedingungen.
Früher als üblich stelle ich an dieser Stelle den Fund der Woche vor. Denn ich weiß: Da kommt keiner mehr, der ihn noch toppen könnte. Seit dem 13. November und zuletzt geändert am heutigen 16. November findet sich auf Dooyoo ein Bericht über einen “alten Bekannten”, ein Unternehmen mit einem denkbar schlechten Ruf: den Textildiscounter KiK.
Nachdem die bisherigen Funde der Woche alle die Kundensicht wiedergaben, widme ich mich heute einer anderen Perspektive. Nämlich der des Arbeitnehmers. Bewertungsportale gibt es nicht nur für Produkte und Dienstleistungen, sondern auch für Arbeitgeber. Das bekannteste unter ihnen ist wohl kununu.com. Dort haben in dieser Woche zwei Mitarbeiter des Luft- und Raumfahrt-Zulieferers Qest ihren Arbeitgeber bewertet. Und es scheint, als hätte das Unternehmen ein Employer-Branding-Problem.
Eigentlich wollte ich nur auf Reclabox etwas recherchieren, da bin ich auf einen alten Bekannten gestoßen: unseren Fund der Woche vom 8. April. Zur Erinnerung: Es handelte sich um eine Beschwerde über den Logistiker GLS, der eine Sendung im Paketshop hinterlegt hatte, allerdings angegeben hatte, den Empfänger mehrmals nicht angetroffen zu haben. Was nicht der Wahrheit entsprach. Inzwischen hat der Verfasser seine Beschwerde viermal selbst kommentiert.
Arbeitgeber suchen neues Personal vermehrt auf Online-Plattformen – und potentielle Arbeitnehmer suchen online nach neuen Jobs. Das ist nichts Neues, aber die rasante Zunahme dieses Trends ist für viele beängstigend. Und die Social-Media-Landschaften in denen gesucht wird, werden unübersichtlicher. Das Netz ist kein privater Raum, daher sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein paar Spielregeln berücksichtigen.
(Bild: Fotolia, Social Media © Nerlich Images)
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