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Der „Schleich“-Streit im Netz oder Gefahr durch Social-Media-Mobs

10. März 2010

Autor: Jan Winters

Markenwahrnehmung
Praxisbeispiele
Risikomanagement
Strategie
Wie man es nicht macht

Selbst wenn man als Großunternehmen versucht, alles richtig zu machen, kann es in Zeiten von Social Media nach hinten losgehen. Das zeigt ein aktueller Markenrechtsstreit, in dem sich alles um Spielzeug dreht – und dessen Bezeichnung. Hintergrund: Die Firma Schleich möchte die Markenanmeldung einer Privatperson gleichen Namens verhindern. Und obwohl die Firma versuchte, dieses Problem dezent zu lösen, war der „Social-Media-Mob“ schnell zur Stelle. Weiterlesen

Abgebrühte Dealer kalt erwischt – Kaffeeröster und die Reputation

22. Dezember 2009

Autor: Silvia Janzen

Markenwahrnehmung
Praxisbeispiele
Risikomanagement
Wie man es nicht macht

Da wurden jahrelang Kaffeepreise wohl per Kaffeesatzprinzip festgelegt. Die Branchengrößen Tchibo, Melitta und Dallmayr, so ist es nun amtlich, trafen sich, um unerlaubte Preisabsprachen zu treffen. Es wurden „Zeitraum, Höhe, Umfang, Zeitpunkt der Bekanntgabe sowie das Inkrafttreten der Preiserhöhungen miteinander abgesprochen“, so das Bundeskartellamt. Das ist kriminell und wird ordentlich das Saubermann-Image der Kaffeerösterzunft ankratzen. Weiterlesen

Jack Wolfskin zeigt die Krallen – und die Reputation bekommt Kratzer

5. November 2009

Autor: Hans-Joachim Gras

Praxisbeispiele
Wie man es nicht macht

WolfWieder einmal geht ein Markengoliath mit dem Ziel sein Markenimage zu verteidigen gegen kleine Davids vor und missachtet dabei die grundlegenden Gesetze des Online Reputation Management. Nach JAKO Ende August, ist es nun der Outdoor-Hersteller Jack Wolfskin, der seine Markenrechte mit Zähnen und Klauen verteidigt, sich dabei aber zusehends eine blutige Nase holt. Stein des Anstoßes ist die Verwendung von Pfotenabdrücken, die dem Logo des Unternehmens ähneln.

Jack Wolfskin war schon früher dafür bekannt seine Markenrechte recht rigoros zu schützen. Das bekam zum Beispiel auch schon die TAZ zu spüren. Diesmal traf es allerdings die ganz Kleinen und zwar auf dem Handarbeitsportal DaWanda. Auf diesem Portal verkaufen Hobby-Designer und –Künstler ihre selbstgefertigten und -entworfenen Kissen, Strampler, Schals oder Stickmuster. Und einige von ihnen benutzten eben Pfotenmotive oder –muster, was ihnen jetzt zum Verhängnis wurde. Weiterlesen

Der Fall JAKO oder wie man es nicht machen sollte

2. September 2009

Autor: Hans-Joachim Gras

Handlungskonzepte
Markenwahrnehmung
Praxisbeispiele
Wie man es nicht macht

Der Sportartikelhersteller JAKO feiert dieses Jahr 20-jähriges Firmenjubiläum und brüstet sich selbst stolz mit der eigenen Tradition und seinem guten Ruf. Aber wie warnte schon Börsenguru Warren Buffet: „Es braucht 20 Jahre um einen guten Ruf aufzubauen und 5 Minuten, ihn zu zerstören.“ Und JAKO scheint gerade schlechte fünf Minuten durchzumachen. Denn zurzeit produziert der Hersteller aus dem kleine  Stachenhausen im nördlichen Baden-Württemberg, Schlagzeilen im Internet, die so gar nicht in die feierliche Stimmung passen möchten. Weiterlesen

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