Zur Zeit ringt Nestlé mal wieder mit einer Aufklärungs-Organisation um seine Online-Reputation. Der Angreifer ist geschickt, aber der Lebensmittel-Multi hat offenbar aus dem Kitkat-Debakel gelernt. George Clooney ist dabei die mediale Hauptfigur, sagt allerdings nichts. Aber der Reihe nach:
Spitznamen, Verunglimpfungen und geflügelte Worte haben eine besondere Bedeutung für die Reputation. Ein kleines Wortspiel kann eine ganze komplizierte Affäre süffisant zusammenfassen. Und: Spitznamen werden erinnert, weil sie so schön eingängig sind. Auch wenn das kollektive Bewusstsein sich schnell wieder anderen Themen zuwendet, stellen die geflügelten Worte einen bleibenden Makel an der Reputation dar.
Lange hat keine Affäre in so kurzer Zeit so viele phantasievolle Verunglimpfungen hervorgebracht, wie die um Karl Theodor zu Guttenberg und seine Doktorarbeit. Im Hinblick auf den nahenden Karneval nehmen wir uns die Narrenfreiheit und küren heute die Top 10 dieser Schöpfungen. Weiterlesen
Arbeitgeber suchen neues Personal vermehrt auf Online-Plattformen – und potentielle Arbeitnehmer suchen online nach neuen Jobs. Das ist nichts Neues, aber die rasante Zunahme dieses Trends ist für viele beängstigend. Und die Social-Media-Landschaften in denen gesucht wird, werden unübersichtlicher. Das Netz ist kein privater Raum, daher sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein paar Spielregeln berücksichtigen.
(Bild: Fotolia, Social Media © Nerlich Images)
Mit Google Instant, der neuen Live-Suchfunktion, versucht die Suchmaschine schon ab dem ersten eingetippten Buchstaben vorauszuahnen, was denn der Nutzer sucht und zeigt dann sofort Vorschläge. Wie wir alle inzwischen wissen, forscht Google immer und über alles. Nun hat der Internet-Riese herausgefunden, dass die Nutzer einfach zu langsam tippen, aber schneller lesen. Was sagt Google dazu? Weiterlesen
25. März 2010
Autor: Hans-Joachim Gras
Markenwahrnehmung
Marktforschung
Reputation als Arbeitgeber
Risikomanagement
Strategie
Bevor man daran geht, ein wie auch immer geartetes Webmonitoring für ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt aufzusetzen, sollten die Zielsetzungen und Fragestellungen klar sein. Das klingt wie eine Binsenweisheit und es ist mir auch ein wenig unangenehm, auf diese eigentlich selbstverständliche Tatsache hinzuweisen. Aber es muss wohl sein.
Immer wieder begegnet mir in Vorträgen oder Artikeln über Online Reputation Management (ORM) die mehr oder weniger pauschale Aussage, Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie Videoportale wie Youtube und Vimeo seien von zentraler Bedeutung für die Markenwahrnehmung. Das trifft bei größeren Reputationskrisen á la Jako, Jack Wolfskin oder Nestlé natürlich auch uneingeschränkt zu, denn gerade die peinlichen Nachrichten über große Player verbreiten sich über diese Kanäle schneller als man Krisen-PR sagen kann. Nur sind Krisenfrüherkennung und Krisenhandling lediglich ein Teil von ORM. Für viele mittelständische Unternehmen spielen im täglichen Geschäft das Auffinden und die Beantwortung von Kundenmeinungen, Stärken-Schwächen-Analysen, Marktforschung und Konkurrenzbeobachtung eine viel wichtigere Rolle.
Seit Herbst 2009 ist Google Sidewiki nun am Start und langsam verbreitet es sich auch hierzulande. Die Idee ist so simpel wie möglicherweise folgenreich: Jeder Besucher einer Website kann in einer Leiste am Rand Anmerkungen zu der Seite schreiben, nachfolgende Besucher können diese lesen und bewerten. Zu vielen englischsprachigen Websites finden sich bereits zahlreiche mehr oder weniger hilfreiche Kommentare. Mit etwas zeitlichem Versatz nimmt diese Form der Kommunikation jetzt auch auf deutschsprachigen Seiten zu.
Dabei entwickeln sich in den Randnotizen teilweise richtige Dialoge. Im Schutz der scheinbaren Anonymität bemühen sich die meisten Kommentatoren auch nicht um eine besonders diplomatische Wortwahl. Hier ein paar willkürlich gewählte Beispiele: Weiterlesen
22. Dezember 2009
Autor: Silvia Janzen
Markenwahrnehmung
Praxisbeispiele
Risikomanagement
Wie man es nicht macht
Da wurden jahrelang Kaffeepreise wohl per Kaffeesatzprinzip festgelegt. Die Branchengrößen Tchibo, Melitta und Dallmayr, so ist es nun amtlich, trafen sich, um unerlaubte Preisabsprachen zu treffen. Es wurden „Zeitraum, Höhe, Umfang, Zeitpunkt der Bekanntgabe sowie das Inkrafttreten der Preiserhöhungen miteinander abgesprochen“, so das Bundeskartellamt. Das ist kriminell und wird ordentlich das Saubermann-Image der Kaffeerösterzunft ankratzen. Weiterlesen
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Kommentare
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