2. Februar 2012
Autor: Mirko Strauchmann
Allgemein
Fund der Woche
Praxisbeispiele
Reputation als Arbeitgeber
In letzter Zeit habe ich ja schon öfter mit einer Frage beschäftigt, die immer wieder für Beschwerden sorgt: der nach dem Auftreten von Kunden. Und der damit verbundenen Wirkung – den Auswirkungen. Nun bin ich wieder über ein solches Beispiel gestolpert. Auch dieses wirft wieder einige Fragen auf. Es handelt sich um eine Beschwerde über eine Verkäuferin beim Textil-Discounter NKD, veröffentlicht auf ReclaBox.
Der neue Fund der Woche ist eigentlich ein ganzer Haufen an Funden aus diversen Wochen. Es geht einmal mehr um den Textilhandel. In diesem Falle TK Maxx. Im Grunde genommen ist es eine Arbeitgeberbewertung, die ich auf ReclaBox gefunden habe. Und die lässt kein gutes Haar an den Arbeitsbedingungen.
Nachdem die bisherigen Funde der Woche alle die Kundensicht wiedergaben, widme ich mich heute einer anderen Perspektive. Nämlich der des Arbeitnehmers. Bewertungsportale gibt es nicht nur für Produkte und Dienstleistungen, sondern auch für Arbeitgeber. Das bekannteste unter ihnen ist wohl kununu.com. Dort haben in dieser Woche zwei Mitarbeiter des Luft- und Raumfahrt-Zulieferers Qest ihren Arbeitgeber bewertet. Und es scheint, als hätte das Unternehmen ein Employer-Branding-Problem.
Arbeitgeber suchen neues Personal vermehrt auf Online-Plattformen – und potentielle Arbeitnehmer suchen online nach neuen Jobs. Das ist nichts Neues, aber die rasante Zunahme dieses Trends ist für viele beängstigend. Und die Social-Media-Landschaften in denen gesucht wird, werden unübersichtlicher. Das Netz ist kein privater Raum, daher sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein paar Spielregeln berücksichtigen.
(Bild: Fotolia, Social Media © Nerlich Images)
25. März 2010
Autor: Hans-Joachim Gras
Markenwahrnehmung
Marktforschung
Reputation als Arbeitgeber
Risikomanagement
Strategie
Bevor man daran geht, ein wie auch immer geartetes Webmonitoring für ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt aufzusetzen, sollten die Zielsetzungen und Fragestellungen klar sein. Das klingt wie eine Binsenweisheit und es ist mir auch ein wenig unangenehm, auf diese eigentlich selbstverständliche Tatsache hinzuweisen. Aber es muss wohl sein.
Immer wieder begegnet mir in Vorträgen oder Artikeln über Online Reputation Management (ORM) die mehr oder weniger pauschale Aussage, Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie Videoportale wie Youtube und Vimeo seien von zentraler Bedeutung für die Markenwahrnehmung. Das trifft bei größeren Reputationskrisen á la Jako, Jack Wolfskin oder Nestlé natürlich auch uneingeschränkt zu, denn gerade die peinlichen Nachrichten über große Player verbreiten sich über diese Kanäle schneller als man Krisen-PR sagen kann. Nur sind Krisenfrüherkennung und Krisenhandling lediglich ein Teil von ORM. Für viele mittelständische Unternehmen spielen im täglichen Geschäft das Auffinden und die Beantwortung von Kundenmeinungen, Stärken-Schwächen-Analysen, Marktforschung und Konkurrenzbeobachtung eine viel wichtigere Rolle.
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