Ich hatte eigentlich überhaupt nicht vor, meine kleine Serie über die Sprache, die mir alltäglich bei meiner Arbeit als Reputation Controller begegnet, so bald schon fortzusetzen. Was ich jedoch jüngst gefunden habe, lässt mir kaum eine andere Wahl: Im Forum parents.at stieß ich auf einen Thread, der sich eigens dem Phänomen falsch gebrauchter Wörter widmet.
Versicherungen sind ein Kapitel für sich. Ich wage es gar nicht, eine Schätzung abzugeben, wie viele Beschwerden es zu dieser Branche im Netz gibt. Ein besonderer Fall sind Krankenversicherungen, sollen sie doch Leistungen erbringen, wenn unser höchstes Gut, unsere Gesundheit, gelitten hat. Darum dreht sich auch dieser Fund der Woche. Am 6. Oktober schrieb “Schippchen” im Forum Rund ums Baby zur Frage, welche Krankenkasse empfehlenswert sei, eine vor Sarkasmus nur so triefende Antwort.
„Vorsicht beim Schreiben im Internet!“ So mahnte kürzlich eine Pressemeldung der Duden-Redaktion. Denn jeder habe einen Ruf zu verlieren. Dass auf besagten Ruf viele Faktoren einwirken, ist bekannt. Dazu gehören z. B. Inhalt, Wortwahl, Orte, an denen kommuniziert wird, und auch das veröffentlichte Format. Ein Paradebeispiel sind die vielzitierten Partyfotos, an denen sich potenzielle Arbeitgeber stoßen könnten – und die auf diese Weise die Reputation des Bewerbers belasten. Die Pressemeldung aus dem Hause Duden legt dagegen Wert auf einen Faktor, der nur selten genannt wird: die Rechtschreibung.
Pünktlich zum Monatsstart gibt es erneut einen Doppelschlag. Heute allerdings in anderer Form, denn was ich auf Ciao zu LEZ Friseure gefunden habe, erinnert mich ein wenig an eine Forumsdiskussion. Was mich aber noch mehr beschäftigte, ist die Frage: Worum geht es in dieses beiden Erfahrungsberichten eigentlich?
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